SCHNITZLER - Presse

 

Ausschnitte verschiedener Pressemitteilungen über Frank Christoph Schnitzler.

 

    

 

Details faszinieren als Motive (Kunstausstellung vom 30. Juni – 19. Juli 1992 im forum22 in Bad Urach):

Als sein Hauptbild bezeichnet der 21jährige Frank Schnitzler aus Ohnastetten jene Ölkomposition (links), die im Nachgang eines Alptraumes entstanden ist. GEA-Foto: rike

Details faszinieren als Motive

Frank Schnitzler aus Ohnastetten stellt im „forum 22“ aus

Bad Urach. (rike) Scheinbare Nebensächlichkeiten und klitzekleine Details, die von den meisten Menschen einfach übersehen werden, stechen Frank Schnitzler ganz besonders ins Auge. Nicht genug damit, daß er diese Dinge wahrnimmt und ihre eigentliche Bedeutung erkennt: Dem jungen Mann aus St. Johann-Ohnastetten liefern sie auch das Motiv für Ölbilder und Grafiken, die er erstmals der Öffentlichkeit vorstellt: Im „forum 22“ in Bad Urach ist jetzt eine Auswahl seiner Bilder zu sehen.

Auch wenn es „nur“ zehn Arbeiten sind, die der 21jährige aufgrund der beengten räumlichen Situation im Jugendcafe des „forum 22“ in Bad Urach vorstellen kann. Seine Bilder und hier insbesondere die sehr pastig und mit kräftigen Farben gemalten Arbeiten in Öl, sind ausdrucksstark und sehr aussagekräftig. Sein „Mahnbild  Alkoholtod am Straßenrand“, beispielsweise, das Frank Schnitzler in sehr grellen Blautönen gemalt hat, geht den Betrachtern, befassen sie sich erst einmal eingehend mit den Details dieser Arbeit, sehr nahe. Da wird nicht der Verunglückte selbst in den Mittelpunkte gerückt, sondern das Geschehen um ihn herum: Ein Straßenpfosten, dessen kalt-leuchtender Reflektor mit dem von Alkohol durchsetzten Blut des Toten beschmutzt ist; das blau-weiße Gemisch von Martinshorn und weißen Ärztekitteln auf der einen, die Tränen und Trauer der Angehörigen auf der anderen Seite.

„Lebensmomente“ beschreibt der gelernte Werkzeugmacher, der seit zwei Jahren intensiv malt, auch in seinem „Schwert, das alle Köpfe abhackt“, eine rot-gelbe Ölkomposition, die sich auf einen Alptraum des jungen Mannes bezieht. Mit Perlmut und „Spezialeffekten“, die er nicht verraten will, hat der junge Ohnastetter seine „Pfauenfeder“ und das „Leben im Meer“ festgehalten: Schillernde Blau-Töne spiegeln hier das Getöse des Wassers wider.

Wie mit tausend Farben gemalt auch der „Öltropfen“ an einem Motorrad, den Frank Schnitzler sehr viel mehr interessiert, als das heiße Fahrzeug selbst: Ganz unwichtige und leicht übersehbare Dinge sind es eben, die ihn auch als Motiv für seine Grafiken faszinieren.

(Quelle: Reutlinger General-Anzeiger 1. Juli 1992 Region Neckar-Alb / GEA-Foto: rike)

 

 

 

Abstrakt und privat 1992

 

Abstrakt und privat (Kunstausstellung vom  9. – 11. Oktober 1992 der Kunstschaffenden St. Johann):

Abstrakt und privat

Auch Frank Schnitzler legt mit seiner surrealistischen Tuschezeichnung „Hirngespinst“ niemanden auf eine bestimmte Interpretation fest: „Das kann auch sonst ebbes sei“.

(Quelle: Reutlinger General-Anzeiger 10. Oktober 1992 / GEA Wolfgang Albers)

 

 

 

Kunst in vielerlei Spielarten (Kunstausstellung vom  9. – 11. Oktober 1992 der Kunstschaffenden St. Johann):

Kunst in vielerlei Spielarten

…Frank Schnitzler beim Hängen von Frank Schnitzlers Bildern abgebildet.

(Quelle: Reutlinger General-Anzeiger 10. Oktober 1992 / GEA-Foto: Pacher)

 

 

Tuschegrafik von Frank Schnitzler: Hirngespinst (1992)

(Quelle: Reutlinger General-Anzeiger 10. Oktober 1992 / GEA-Bilder Wolfgang Albers)

 

Querdenker der Kunst 1992

Querdenker der Kunst (Kunstausstellung vom 1. – 31. Dezember 1995 in der Eninger Kulturkneipe 108)

Performance in Eningen

Querdenker der Kunst

Bilderstürmerei mit Motorsäge: Die Performance Frank Schnitzlers erinnerte verdächtig an die provozierenden Happenings der 60er Jahre. Foto: che

Autodidakt Frank Schnitzler stellt eigenwillige Werke aus

Eningen. (che) Reich wird er mit seiner Kunst nicht werden, der Frank Schnitzler, wenn er bei seinen Grundsätzen bleibt. „Also i geb ganz ogern was von mir her“, verkündet der junge Maler-Dichter aus Ohnastetten, der den Verkauf seiner Bilder aus Beraubung zu empfinden scheint: „Da legt oiner Geld na und nemmt´s weg. Des isch irgendwie traurig – in dem Bild isch doch Wärme drin; des kam a doch net mit Geld zahla!“

Obwohl das kaum einer verstehe und der Vater ob des Eigensinns des Sohnes – selbst bei 1000-Mark-Geboten – nur noch mit dem Kopf schütteln könne, der gelernte Werkzeugmacher und praktizierende Mechaniker bleibt dabei. „Ich bin froh, wenn ich meine Sacha einfach zeigen kann.“ Daher auch die Ausstellung einer Auswahl seiner seit 1991 entstandenen Werke in der Eninger Kulturkneipe 108, die am Samstagabend eine Performance des „Querdenkers“ von der Alb zum Thema „Umgang mit der Kunst“ erlebte.

Ganz von der Kunst will der gerade 25 Jahre alt gewordene Autodidakt nicht leben. Denn: „Da müßte ich ja malen, und ich will ja malen.“ Schnitzler, der seine ersten Ausflüge in die Malerei mit acht Jahren unternommen hat und sich seit etwa vier Jahren intensiv der Leinwand zuwendet, hat nie Malunterricht genommen. Eine Orientierung an der Tradition lehnt er ab. Klar kenne er gewisse klassische Maltechniken, und manches habe er sich auch aus der Literatur angeeignet. Aber sein Eigensinn ist ihm heilig: „Ich will von anderen nichts annehmen, das würde meinen Stil beeinflussen.“

So selbstbezogen der Ohnastetter in seinem Atelier nach Feierabend auch werkelt, als Künstler braucht er ein Publikum. „Wenn jemand sagt, das Bild ist gut, freut mich das wie jeden anderen auch“, bekennt Frank Schnitzler. Daher soll die Ausstellung im Cafe nur ein Anfang sein. Sollte man irgendwann einmal im Foyer des Reutlinger Rathauses über den Namen Schnitzler stolpern, wäre das dem Newcomer nicht unangenehm. Das dürfte dem Künstlerstoltz wohl ebensowenig schaden wie seiner erklärten Absicht neuen Raum schaffen: „Ich will mit meinen Bildern anderen eine Freude machen.“

(Quelle: Reutlinger General-Anzeiger Dezember 1995 / GEA-Foto: che)

 

Reutlinger Generalanzeiger 23.02.2010

 

TraditionDer Künstler und Erfinder Frank Christoph Schnitzler will mit Trachten und Wappen Reutlingens Geschichte an die Oberfläche holen. Mitmacher gesucht

Rittersleut´ vorgetreten!

Frank Christoph Schnitzler:

„Nach der Achalm jetzt die Ritter“                     FOTO: Pfi

Von Markus Pfisterer

REUTLINGEN. Im vergangenen Jahr hat die Stadt die Achalm „erobert“, jetzt sollen die dazugehörigen Ritter folgen. Zumindest, wenn es nach Frank Christoph Schnitzler geht, dem Reutlinger Künstler, Konstrukteur und Erfinder. Eine eigene Tracht will er entwerfen, die die ritterlichen Prägungen der Stadtgeschichte symbolisieren und repräsentieren soll. „Auf dem Stadtfest soll sie genauso getragen werden können wie auf Rittertreffen oder auf Narrenumzügen.“ Und zwar von Mitgliedern einer ebenfalls neuen, kulturell-geschichtlich geprägten „freien Rittervereinigung“.

Weil sich die hoch über der Stadt anrennenden Rittergeschlechter optisch stark voneinander unterscheiden, will Schnitzler seine Uniformen kurzerhand in Reutlingens heutigen Stadtfarben leuchten sehen. Drauf prangen sollen die Wappen von Stadt und Kreis. Letzteres entspreche, so der quirlige Erfinder, dem Wappen der letzten Achalmritter von einst.

Als deren neuzeitliche Vertreter durch die Gassen und über Festplätze wandeln sollen alle können, die an den geschichtlichen Wurzeln interessiert sind. Noch ist die „freie Rittervereinigung“, die keiner anderen städtischen Gruppierung Konkurrenz machen will, klein. Vier Mitstreiter hat Schnitzler bisher um sich geschart, die allesamt Instrumente spielen.

Schließlich sollen die „Reutlinger Achalmritter“ auch zu Pauken und Trompeten greifen und Guggenmusik machen. Mehr Trachtenträger in spe, die einfach etwas Interesse an der Stadtgeschichte mitbringen sollen, sind erwünscht und können sich per E-Mail bei Schnitzler melden.

Die Stadtverwaltung zeigt sich vorsichtig aufgeschlossen gegenüber den Plänen des Erfinders, sieht angesichts des Anfangsstadiums des Projekts aber bisher noch keinen Handlungsbedarf. „Wenn es konkreter wird, werden wir es sicherlich wohlwollend prüfen“, sagt der Pressesprecher Wolfgang Löffler. Schließlich müssen Stadt und auch der Landkreis ihr O.K. zur Verwendung der Wappen geben. (pfi)

Frank_christoph_schnitzler@ymail.com

www.schnitzler.npage.eu

(Quelle: Reutlinger General-Anzeiger  23. Februar 2010 / GEA-Foto: Markus Pfisterer)

 

 

Reutlinger GEA 30. April 2010

 

Der Jüngste, Frank Christoph Schnitzler, ist 39 - aber er zieht den Altersschnitt ganz schön runter - der Zweitjüngste,...

Schnitzler ist Schlagzeuger, vor einem Jahr hat er einmal den erkrankten Trommler bei einem Auftritt vertreten. Er sagt, »das hat mir damals so gut gefallen, dass ich beschlossen habe, zu bleiben.« Ihm gefällt die gute Stimmung innerhalb der Seniorenkapelle und auch das soziale Engagement der Musiker, die ohne Gage regelmäßig für behinderte Menschen und Senioren musizieren. »Musik verbindet«, sagt Schnitzler, »da versteht man sich einfach«.

(Quelle: Reutlinger General-Anzeiger 30. April 2010 (GEA-Foto: Joachim Baier)

 

Reutlinger Bühne Ausgabe 03-Juni-2010

Quelle: Reutlinger Bühne, Seite 09. Ausgabe 03 Juni 2010 "Reutlinger Marktplatz".

 

Reutlinger Marktplatz

 

Historisches & Offizielles

 

Gründung der "Achalmritterschaft Reutlingen"

 

Die historische, offizielle und feierliche Gründung der „Freien Achalmritterschaft Reutlingen“ zu Ehren der Stadt Reutlingen fällt auf den Jahrestag der Übergabe der Achalm an die Stadt Reutlingen am 9. Juni 2010 auf der Burg Achalm. (Bild: Fotolia)

Die offizielle Gründung der „Achalmritterschaft Reutlingen F.V.“ soll am 9. Juni 2010 auf der Burg Achalm direkt am Bergfried um 12 Uhr sein. Eingeladen sind alle die am Mittelalterlichen Interesse haben. Es dürfen gerne Musikinstrumente und Grillsachen mitgebracht werden.

Die freie Vereinigung Achalmritter Reutlingen, so die Idee des Gründers und Schirmherrn Frank Christoph Schnitzler soll an die historischen und kulturellen Feste wie beim Reutlinger Schwörtag , den Heimattagen und auch an die Ritterschaften in und um Reutlingen erinnern. Eine Grundlage dieser Vereinigung ist das soziale Engagement und das verantwortliche, „ritterliche“ Handeln an unseren Mitmenschen. Zudem unterhält die Vereinigung eine Interessengemeinschaft zur „Rekonstruktion“ und Wiederaufbau der Burg Achalm. Historisch Interessierte und Freunde des Mittelalters sind zu den regelmäßigen Treffen eingeladen. Auch die Tradition, Brauchtumspflege des Mittelalters und die mittelalterliche Musik möchten der Ritterschaft fördern, pflegen und bei Auftritten darstellen. Durch verschiedene Veranstaltungen wie Konzerte, Ritterliche Festspiele und mittelalterliche Märkte der Achalmritterschaft Reutlingen, sollen Fördermittel und Spenden zur Rekonstruktion der Burg Achalm eingehen. Eine Vision, Idee und zugleich größter Wunsch Frank Christoph Schnitzlers ist es, dass Führungen in der wieder aufgebauten Burg Achalm möglich sind. Die Einnahmen durch Eintrittsgelder, Burgführungen, Hochzeiten, Festivals und Rittertreffen auf der Burg Achalm kämen der Achalmritterschaft Reutlingen und der Eigentümerin selbst, der Stadt Reutlingen,  zugute. (red)

 

Frank Christoph Schnitzler - Gründer und Schirmherr der Achalmritterschaft Reutlingen

Frank Christoph Schnitzler - Der Reutlinger Künstler gründet am 9. Juni 2010 die erste Reutlinger Achalmritterschaft. Sendung von Radio Ton Baden Württemberg vom 8. Juni 2010.

Weblink: http://www.youtube.com/watch?v=nR7ZG5KZkII&feature=

 

Frank Christoph Schnitzler - Achalmritter Frank und Frey zu Reutlingen Frank Christoph Schnitzler - Der Reutlinger Künstler gründet am 9. Juni 2010 die erste Reutlinger Achalmritterschaft. Sendung von Radio SWR 4 Baden Württemberg vom 10. Juni 2010.

Weblink: http://www.youtube.com/watch?v=-2cPFIGbt4g&feature=channel