SCHNITZLER - Stiftung

 

Schnitzler, Gründer der Frank Christoph Schnitzler-Stiftung zur Unterstützung und Förderung schwerstbehinderter und schwerkranker Menschen. Unter dem Leitsatz: „ Herzenswunsch “ hilft Schnitzler mit seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten diesen Menschen den Alltag zu erleichtern und durch seine Erfindungen die Lebensqualität schwerstbehinderter und schwerkranker Menschen wesentlich zu verbessern. Schnitzler befasst sich seit 1990, damals Zivildienstleistender in einer WfB (Werkstatt für Behinderte) im „Haus am Berg“ (Heute Bruderhaus Diakonie, Stiftung Gustav Werner) in Bad Urach mit behinderten und kranken Menschen die auch „Herzenswünsche“ haben. Also Wünsche, die nicht in der Budgetierung der Krankenkassen, staatlichen oder anderen Fördermittel liegen. Dazu haben diese, meist in Heimen lebenden Menschen, wenig bis gar keinen Kontakt zur eigenen Familie oder Verwandten die solche „Herzenswünsche“ erfüllen könnten. Z.B.: Im Rollstuhl zum WC ist oft nicht möglich, weil die Pflegekräfte in den Heimen durch Unterbelegung im „Akkord“ Pflegedienstleistungen vollbringen müssen. Es fehlt oft nur an einer Halterung oder Vorrichtung damit der Behinderte wieder alleine zur Toilette gehen kann. Aber genau für das ist die Budgetierung nicht ausreichend. Oder einfach den behinderten und kranken Menschen ihren schon jahrelangen „Herzenswunsch“ endlich erfüllen zu können. Schnitzler möchte mit seiner Stiftung diese Lücken wieder schließen, um diesen Menschen somit wieder mehr Menschlichkeit, Lebensfreude und Lebensqualität in dem nicht immer einfachen Leben im Heim zurückzugeben. Schnitzler appelliert an andere Mitmenschen, doch einfach einmal ein Pflege- oder Behindertenheim zu besuchen, auch wenn man dort niemanden kennt, um zu sehen, was und wie diese Menschen arbeiten und wie sie leben. Möglichkeiten dazu geben die Heime mit einem „Tag der offenen Tür“.